TSCHERNOBYL-INITIATIVE

Kontakt: Renate Achenbach

(02261) 44656

tschernobyl@ekwd.de

Immer wieder erreicht uns von langjährigen Unterstützern und Interessierten die Frage, warum man derzeit so wenig von der Wiedenester Initiative »Den Kindern von Tschernobyl« hört?

Die Wiedenester Initiative »Den Kindern von Tschernobyl« wurde 1998 ins Leben gerufen. Seither unterstützt ein Team von Frauen und Männern diese Idee, plante, organisierte und betreute die Sommererholung von Müttern und Kindern aus Gomel. Die Idee dieser Initiative ist Kindern, die an den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl leiden, für ein paar Wochen »Erholung von den spürbaren Folgen der Katastrophe« zu bieten. – Über mehr als zwei Jahrzehnte war es möglich, den meist an Leukämie erkrankten Kindern aus Weißrussland eine unbeschwerte Zeit zur Stärkung ihres Immunsystems und zur Erholung zu ermöglichen.

Doch dann änderte sich die Situation: Die schwierige politische Lage in Weißrussland, denn der balarussische Machthaber Lukaschenko unterband vollkommen überraschend die Ausreise der Kinder aus Gomel, und nicht zuletzt der seit zwei Jahren herrschende Krieg in der Ukraine machte die Hoffnung auf eine baldige Wiederaufnahme der Erholungsreisen erkrankter Kinder erst einmal zunichte.

Der Kontakt zwischen den Wiedenestern und den Freunden aus Gomel besteht weiterhin. Leider sind Hilfslieferungen, oder auch eine wichtige finanzielle Unterstützung wie für von der Katastrophe betroffene Kinder aus der Ukraine, im Moment für Weißrussland nicht möglich.

Dennoch geben die Frauen und Männer der Initiative um Renate Achenbach die Hoffnung nicht auf, dass möglichst bald wieder strahlengeschädigte Kinder aus Gomel im Oberbergischen begrüßt werden können.

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Stichwort: »Kinder von Tschernobyl«